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Das Feld der nichtlinearen Dynamik (oder Chaostheorie) ermöglicht es, Konzepte des psychoanalytischen Prozesses weiterzuentwickeln. Diese Weiterentwicklungen besitzen Implikationen für die Technik der Psychoanalyse. Der Beitrag beschreibt, dass Konzepte wie »Grenzbereich zum Chaos«, Emergenz, Attraktoren und gekoppelte Oszillatoren zur Herausbildung einer analytischen Technik beitragen können, die es ermöglicht, die Analyse auf eine Weise zu praktizieren, die freier ist als die heutigen behandlungstechnischen Empfehlungen und gleichzeitig fester in einem erweiterten Verständnis der Wirkungsweise der Psychoanalyse gründet. Illustriert wird dieses Vorgehen anhand der langjährigen Analyse eines Patienten mit Zwangsstörung.