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Vorliegende Arbeit fragt nach der Anwendbarkeit von Wilfred R. Bions Theorien im Bereich der Literatur. Ausgehend von Bions psychoanalytischem »Periodensystem«, dem »Raster« bzw. »Grid«, wird versucht, mit einer Variante der Traumanalogie, die auf Bins Begriff des Traums als »Kontaktschranke« basiert, die literarische Komposition in ihrer »chemischen« Zusammensetzung zu reflektieren. Dies besonders im Hinblick auf die integrativen Vermögen, die in den Konzepten der »Alpha-Funktion« und der »negativen Fähigkeit« umkreist werden. In Paul Celans Gedicht »Die Schwelle des Traumes« wird nach Spuren der - mitunter auch gehemmten - Dynamik von paranoid-schizoider und depressiver Position (PS ↔ D) gesucht.