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Wie praktizierte Lacan eigentlich selbst? Darüber weiß man nur wenig. Aufgrund der Problematik der Anonymisierung ist nur eine halbwegs ausführliche Fallvignette überliefert. In seinem neuen Buch kommentiert Bruce Fink diese kurze Krankengeschichte. Mit der Aufsatzsammlung Lacan buchstäblich, die zwischen 1997 und 2000 während seiner Neuübersetzung der Écrits ins Englische entstand, knüpft der amerikanische Analytiker an das Projekt an, das er mit seiner »klinischen Einführung in die Lacan'sche Psychoanalyse« begann. Sein Versuch, die nicht einfachen »Schriften« zu entziffern, gliedert sich in zwei Abschnitte. Dem »close reading« der beiden enigmatischen Aufsätze über »Das Drängen des Buchstabens« und »Die Subversion des Subjekts« , in denen Lacan seine Sprachtheorie entfaltet, ist eine minutiöse