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»An der Psychoanalyse ist nichts wahr als ihre Übertreibungen.«
Italo Calvino (1991), ein bedeutender Autor der gleichen kulturellen Tradition, der auch ich angehöre, schrieb einmal, Vereinfachungen seien außerordentlich gefährlich und sollten vermieden werden. Dieser Aussage möchte ich zustimmen. Allerdings ist mir für die Aufgabe, diesen komplexen und dichten Text von Werner Bohleber und seinen Kollegen zu kommentieren, sehr wenig Raum zugestanden worden. Mehr noch, es war mir auch zu wenig Zeit gegeben, mir ein paar plausible Anmerkungen zu überlegen und sie niederzuschreiben. Folglich war es einigermaßen schwierig, auf einen so gehaltvollen und zwangsläufig komplizierten Text zu antworten. Ich war genötigt, das, was ich sagen möchte, sehr stark zu vereinfachen, und ich bin mir nicht einmal sicher, dass ich alles verstanden habe, was Bohleber & Kollegen geschrieben haben. Statt näher auf ihre Ausführungen eingehen zu können, werde ich