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Ein besseres Verständnis der therapeutischen Wirkung der Psychoanalyse sollte sich auf eine tiefere Einsicht in den psychoanalytischen Prozeß stützen. Mit dem psychoanalytischen Prozeß meine ich die bedeutungsvollen Interaktionen zwischen Patient und Analytiker, die letztlich zu strukturellen Veränderungen der Persönlichkeit des Patienten führen. Heute, nach über fünfzig Jahren psychoanalytischer Forschung und Praxis, sind wir in der Lage, die Rolle, die die Interaktion mit der Umwelt für die Bildung, die Entwicklung und die bleibende Integrität des psychischen Apparats spielt, einzuschätzen und vielleicht besser zu verstehen. Die psychoanalytische Ich-Psychologie, die sich auf vielfältige Untersuchungen der Ich-Entwicklung gründet, hat uns einige Werkzeuge an die Hand gegeben, um uns mit dem zentralen Problem der Beziehung zwischen der Entwicklung psychischer Strukturen und der Interaktion mit anderen psychischen Strukturen sowie der Verbindung zwischen Ich-Bildung und Objektbeziehungen auseinandersetzen zu können.
Wenn »strukturelle Veränderungen der Persönlichkeit des Patienten« irgendeine Bedeutung haben soll, dann die, daß wir davon ausgehen, daß die Ich-Entwicklung im therapeutischen Prozeß der Psychoanalyse wieder aufgenommen wird. Und diese Wiederaufnahme der Ich-Entwicklung hängt von der Beziehung zu einem neuen Objekt, dem Analytiker, ab. Um Wesen und Wirkungen dieser neuen Beziehung geht es. Es dürfte sich als nützlich erweisen zu versuchen, unser Verständnis der Bedeutung der Objektbeziehungen für die Bildung und Entwicklung des psychischen Apparats mit der Dynamik des therapeutischen Prozesses zu korrelieren. Eine erste Annäherung an diese Aufgabe soll hier versucht werden.
Es müssen jedoch zugleich Probleme behandelt werden, die mit mehr oder weniger feststehender psychoanalytischer Theorie und Tradition in