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Sein Leben lang versuchte Wilfred Bion, eine narrative Form für die traumatischen Erfahrungen zu erarbeiten, die er während seiner Zeit als Panzerkommandant im Ersten Weltkrieg gemacht hatte. Die »War Memoirs 1917-1919«, eine Sammlung von Texten und Fragmenten aus verschiedenen Phasen seines Lebens, dokumentieren diese qualvolle Bemühung, den schrecklichsten Tendenzen der Weltgeschichte die eigene Lebensgeschichte zu entringen, und schreiben so etwas wie die Urgeschichte der psychischen Katastrophe, der zu entrinnen Bion bis zu seinem Tod nicht gelingen sollte. Die vorliegende Arbeit stellt das Buch im Zusammenhang der autobiographischen und literarischen Schriften Bions vor - im Interesse, einen Beitrag zur ausstehenden Erforschung des genetischen Zusammenhangs zu liefern, in dem die autobiographischen, literarischen und theoretischen Schriften Bions und die darin entwickelten Konzepte und Schreibstrategien stehen.