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Der Soziologe Hartmut Rosa hat sich als profunder Kritiker der modernen Wettbewerbs- und Beschleunigungsgesellschaft einen Namen gemacht. Mit Untersuchungen zu den mentalen Wirkungen einer Lebenswelt, die unter dem Diktat stetig wachsender Beschleunigung steht, hat er ein Publikum erreicht, das sich in den eigenen Erfahrungen bestätigt fühlen darf. Nun liegt sein Hauptwerk vor, das sich in die Tradition der Frankfurter Schule stellt, eine kritische Gesellschaftstheorie aus einem Guss zu entwerfen. Wie einst Jürgen Habermas seine universalpragmatische Theorie der Intersubjektivität um den Begriff des kommunikativen Handelns und Axel Honneth seine linkshegelianische Sozialphilosophie um den Begriff zwischenmenschlicher Anerkennung angelegt hatten, entwickelt Hartmut Rosa seine Soziologie der Weltbeziehung