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Das Buch, Wolfgang Loch zum 100. Geburtstag gewidmet, enthält Aufsätze Josef Dantlgrabers aus 30 Jahren in unveränderter Form. Sie umfassen Themen wie »subjektive Indikation zur Psychoanalyse«, »psychoanalytische Haltung«, »Sichtweisen des psychoanalytischen und psychotherapeutischen Prozesses«, »Musikalisches Zuhören und Bedeutungsbildungen durch ›musikalisches Zuhören‹« sowie ein »Abstract« über Lochs Werk Die Kunst der Deutung. Der Autor versteht seine intersubjektivistische psychoanalytische Einstellung als der Objektbeziehungstheorie verpflichtet. In diesem Buch spricht ein erfahrener Kliniker, der an seinem Werdegang als langjähriger Mitarbeiter Wolfgang Lochs teilnehmen lässt und zu den wenigen psychoanalytischen Autoren gehört, die das Thema der unbewussten Kommunikation um eine musikalische Dimension erweitern.
In »Bemerkungen zur subjektiven Indikation zur Psychoanalyse« von 1982 wird Loch zitiert: einer Übertragung gehe eine Gegenübertragung voraus. Jeder von uns entwickle gemäß seiner Subjektivität in seiner Eigenart eine Gegenübertragung auf den Patienten in einer Begegnung als Kommunikation des Unbewussten des Patienten mit dem Unbewussten des Analytikers. Der Bezug auf Argelanders »szenische Funktion des Ichs«, Sandlers »Bereitschaft zur Rollenübernahme« und Rackers »konkordanter vs. komplementärer Identifizierung oder Gegenübertragung« weckt Erinnerungen an die Lektüre-Schätze aus der eigenen Jugend und deren reiches intellektuelles Anregungspotential. »Subjektive Indikation« heißt u. a.: Ob der Patient auf der Basis der Beziehung zum Analytiker etwas internalisieren und sich identifizieren kann, ob er eine bessere Objektbeziehung zustande bringen kann, als es während der entscheidenden