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In diesem kurzen Kommentar zu Winnicotts 1965 entstandenem Text »The Psychology of Madness« beschreibt der Autor, der Winnicotts Text auch übersetzt hat, zunächst Eigenheiten der Winnicott'schen Sprache und des Winnicott'schen Wortgebrauchs. In einem zweiten Teil werden die Paradoxien des zentralen »Axioms« des Textes herausgearbeitet, »dass Verrücktheit, die gefürchtet wird, bereits erfahren wurde«. Hierzu gehört, dass die bereits erfahrene Verrücktheit nicht erfahren werden konnte, ferner, dass der Moment des Zusammenbruchs der Ich-Strukturen das »absolut Persönliche« ist, sowie schließlich, dass diese Situation einerseits spezielle Situation bestimmter Patienten, andererseits ein universaler Sachverhalt ist. Im dritten Teil wird, hiervon ausgehend, eine Grundfigur des Winnicott'schen Denkens skizziert und philosophisch weitergedacht. Dies führt zu der These, dass die »absolute Abhängigkeit« im Sinne einer Aufhebung der Apriorität des Anderen zu interpretieren ist und dass von hier aus die Winnicott'schen Paradoxien wie auch die Eigenheiten seiner Sprache zu verstehen sind.