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Als Folge der Globalisierung behandeln immer mehr Analytiker Patienten in einer anderen als ihrer Muttersprache. Es herrscht weitgehend Konsens darüber, dass für einen Migranten das Erlernen der hiesigen Sprache den Grundstein einer möglichen Integration legt. Mit dem Ziel, die Beweggründe näher zu verstehen, die zur Wahl bzw. zur Ablehnung einer Sprache führen, beschäftigt sich die Autorin mit der Beziehung zwischen den Sprachen und dem psychischen Apparat. Fünf Fallvignetten veranschaulichen, wie die Sprache, ob Mutter- oder Fremdsprache, aufgrund ihrer emotionalen Besetzung zum Boten unbewusster Erinnerungsspuren wird, die es in den analytischen Behandlungen zu entschlüsseln gilt.