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Unter Verwendung der systematischen Methode-Techniken-Differenz wird die Leistungsfähigkeit der Analyse ohne zwischenleibliche Begegnung und vom Analysanden mitzuverantwortender Diskretion als technische Variation untersucht. Weil vorsprachliche Kommunikation fehlt und ein rückhaltloses Sich-Anvertrauen nicht möglich ist, werden regressive Prozesse erschwert. Die methodischen Bewertungen von Variationen als Abweichungen von einer Idealform wie bei Eissler und Stone reichen allerdings nicht aus, um die Chancen und Grenzen einer »Teleanalyse« zu kennzeichnen; deswegen wird auf das Konzept der »mutativen« Deutung zurückgegriffen. Dabei kommt der Autor zu dem Schluss, dass eine Analyse ohne leibhaftige Begegnung bloß informatorische Wirkung haben kann, besonders weil eine Differenzerfahrung in der virtuellen Begegnung unmöglich ist.