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Wie einseitig frühe Beschreibungen der analytischen Situation waren, ist schon oft konstatiert worden. Sie gingen von der objektiven Beobachtung eines Patienten im Stadium mehr oder weniger ausgeprägter Regression durch ein Analytiker-Auge2 aus, das sich darauf beschränkt, zu registrieren und zu verstehen, was im Patienten vorgeht, und es manchmal zu deuten.
Die direkte Beobachtung, die immer tieferen Untersuchungen der Gegenübertragung (Racker 1978 [1959]), die unbewussten Kom mu ni kationsmittel, die sich in der analytischen Situation mit besonderer Leichtigkeit und Intensität entfalten, die latenten Bedeutungen der verbalen Kommunikation: All diese Faktoren implizieren ein ganz anderes und sehr viel weiter gefasstes Konzept der analytischen Situation, in der der Analytiker - trotz seiner notwendigen »Neutralität« und »Passivität« - als vollwertiger Teilnehmer operiert.
Die analytische Situation sollte daher nicht als Situation einer Person angesichts einer undefinierten und neutralen Figur - letzten Endes als Situation einer Person, die sich selbst gegenübersteht - formuliert werden, sondern als Situation von zwei unausweichlich verbundenen und komplementären Personen, die, solange die Situation besteht, an ein und demselben dynamischen Prozess beteiligt sind. Kein Teil dieses Paares kann innerhalb der Situation ohne den anderen verstanden werden. Nichts anderes ist gemeint, wenn zu Recht empfohlen wird, die Gegenübertragung als technisches Instrument zu benutzen (Heimann 2016 [1950]).
Das Konzept des »Feldes«, das besonders in der Gestaltpsychologie und im Werk von Maurice Merleau-Ponty 3 benutzt wird, lässt sich auf