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Anhand einer klinischen Vignette wird ausgeführt, dass das psychoanalytische Geschehen sich in mehreren Dimensionen entfaltet. Drei solcher Dimensionen - als Bedeutung (Erkenntnis), Berührung (Kontakt) und Bewegung (Ereignis) bezeichnet - werden beschrieben und deren dimensionale Charakteristik auf die Sinnesqualitäten des Sehens, des Berührungssinnes und des Hörens bezogen. Es wird gezeigt, dass sie Raum und Zeit auf je eigene Weise konstituieren und somit einander inkommensurable, durch keine logische oder dialektische Operation in eine Einheit überführbare Aprioritäten darstellen. Mit deren Unvereinbarkeit ist auch auf Grenzen theoretisch-begrifflicher Bemächtigung verwiesen, womit die Frage nach der Reichweite metapsychologischer Begriffe, etwa des Begriffs des Unbewussten, aufgeworfen ist. Von hier aus wird in einem Ausblick nach der Begegnung als organisierendem Phantasma der analytischen Situation gefragt und - auf dem Weg einer Erörterung des Begegnungsbegriffs bei Martin Buber - versucht, Begegnung dimensional näher zu bestimmen.