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Bereits und gerade in der Einleitungspassage des Textes, nennen wir sie die »Urszene«, verdichten sich verschiedene Ebenen, die durch die eindrückliche Fallgeschichte von Aaron und seinem Analytiker aufgerufen werden.
Diese »Urszene« lautet:
»Aaron, auf Tournee mit einem Regisseur, der ihm alles abverlangte, aber ein Honorar zahlte, das nicht fürs Nötigste reichte, rief mich aus Polen an und bat um eine Telefonsitzung. Er berichtete, dass er nachts durch die Gänge seines Hotels laufe und nach abgestellten Tabletts mit Essensresten suche. Sein Gelächter machte mich hellhörig [i.O.: »His laughter startled me«], und ich sagte ihm auf den Kopf zu [i.O.: »and I blurted something out«]: »Sie sind ein jüdischer Junge in Warschau und haben nichts zu essen. Vielleicht geht es um noch etwas anderes!«« (S. 181 f.)
Aaron scheint ein jüdischer Analysand zu sein, dessen Behandlung auch via Telefon stattfindet. Er ruft in dieser Eingangsszene von Polen aus an, denn er ist dort als schlecht bezahlter, vom Regisseur ausgebeuteter Künstler in der Theaterszene unterwegs - so sehr ausgebeutet, dass er nicht einmal genug zum Essen hat. Deshalb streunt er nachts durch das Hotel auf der Suche nach dem, was andere für ihn übriggelassen haben. In diese Dramaturgie fällt der erschrockene Kommentar seines Analytikers, durch den er seinen eigenen inneren Zustand in Worte zu fassen versucht: »Sie sind ein jüdischer Junge in Warschau und haben nichts zu essen. Vielleicht geht es noch um etwas anderes!«
Diese erste Intervention, von der der Leser erfährt, erscheint mir programmatisch für die ganze Behandlung und die ihr inhärenten spezifischen Schwierigkeiten zu sein. Durchgehend hat es der Analytiker mit einem Patienten zu tun, der die Sprache des Handelns (Nicht-Schlafenkönnen, Reisen-, Arbeiten-, Fliegen-/Fliehenmüssen usw.) der Verbalsprache vorzieht, um etwas von seinem Unbewussten zu zeigen. Man kann es nicht anders als in klassischen