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Vor dem Hintergrund des Skandals, den der heute als Klassiker geltende Thriller »Peeping Tom« bei seiner Erstaufführung auslöste, soll im vorliegenden Beitrag das Projekt des im Film porträtierten Frauenmörders psychoanalytisch erhellt werden. Der Kameramann Mark Lewis verkörpert einen Spanner, englisch: »peeping Tom«. Er schaut aber nicht nur, er terrorisiert Frauen mit einem gezückten Messer, um den Moment ihres Todes auf Zelluloid zu fixieren. Was will der Mörder im Blick seiner Opfer sehen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der in diesem Film thematisierten Schaulust eines Perversen und dem gesellschaftlich tolerierten Voyeurismus im Kino? Mit Sigmund Freud und Jacques Lacan wird der Zusammenhang zwischen Perversion, Fetisch und Schautrieb herausgearbeitet.