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Seit 2007 erscheint die Reihe »Philosophie und Psychologie im Dialog«. Ihre Zielsetzung ist es, die wissenschaftliche Diskussion zwischen den beiden Fachdisziplinen nicht nur zu fördern, sondern die wechselseitige Distanzierung zu überwinden. Inzwischen liegen bereits 16 Bände vor. Der Philosoph Christoph Hubig und der Psychologe Gerd Jüttemann wirken als Herausgeber der Reihe. Die jüngste Publikation in der Reihe ist Identität und Geschichte. Den Dialog eröffnet der Philosoph Emil Angehrn. In seinem Aufsatz »Der Mensch in der Geschichte - Konstellationen historischer Identität« (S. 7-51) stellt der Autor fest: »Was historisch existiert, hat eine geschichtliche Identität. Menschen haben nicht nur eine Identität, es geht ihnen im Verhältnis zur Geschichte um ihre Identität: ihre Unterschiedenheit von anderen, ihre Selbstfindung und Selbstwerdung, ihr Einssein mit sich selbst« (S. 49).
Auf subtile Art und Weise untersucht Angehrn das Wechselverhältnis von Identität und Geschichte (S. 7 ff.). In seine Betrachtungen bezieht er »Identitätsdiskurse« (S. 12 ff.) ein und gliedert die Identitäten in logische, personale, historische und narrative Strukturen. In seinen weiteren Ausführungen wendet sich der Verfasser dann ausschließlich der historischen Identität zu.