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Das Paradigma: Träume sind perfekt - die Kugel, das Baby, das Fliegen, die Spinne, das Gift, das Geschenk, die Körper, die Liebe - dies alles perfekt, komplett und real.
Und wenn wir, erwachend, der Spinne und der Kugel entkommen, das Baby und den Liebhaber verlieren, nicht länger fliegen, verwandeln sich das Perfekte und Komplette in das Erinnerte - und nun plötzlich Partielle und Fragmentierte.
Indes ist diese Verwandlung eine lediglich scheinbare. Die Perfektion des Träumens war tatsächlich real; sie bleibt intakt - dort und damals, in jener anderen »Szene«, wie Freud es formuliert -, selbst wenn sie in dieser nicht konserviert wird, nicht ewig, nicht hier und jetzt.
Und was diesen Wachzustand betrifft, nun, auch er ist perfekt und komplett, durchgängig - durchgängig - bestimmt durch Ursache, Wirkung und Gesetz.
Gleichviel, ob wir träumen oder wachen, der bewusste Rahmen ist stets gefüllt. Es gibt keine leeren Zonen, denn selbst wenn dem Anschein nach eine solche auftauchte, würden wir sie bemerken, sie benennen - indem wir »leer« sagen - und so, durch bloße Namensnennung, die Füllung des Rahmens gewährleisten.
Diese Füllung - die volle Determiniertheit - verleiht der Perfektion einer jeden Zone Ausdruck. Einmal gefüllt, kann nichts im Rahmen anders sein.
Die Psychoanalyse schlägt Wurzeln auf der Kreuzung dieser zwei inkompatiblen Perfektionszonen. Wir kartieren diese Kreuzung, überwachen ihren Verkehr, das Hin- und Herpassieren von Kraft und Bedeutung, und wir geben dieser Kreuzung einen Namen: Wir nennen sie »Geist«, »Seele« oder »Psyche« [»mind«]. Die Gründungstermini der Theorie - »Wunsch« und »Trieb« - regulieren den Kreuzungsverkehr, indem sie die beiden Zonen binden und gleichzeitig auseinanderhalten.
Ursprung des Wunsches wie auch des Triebes ist der Körper. Ihre gemeinsame Operationsstätte sind die Repräsentationen des Körpers in der Psyche.
»Trieb« konzeptualisiert die Arbeitsanforderungen, die der Körper an die Psyche richtet, »Wunsch« die Arbeit, die die Psyc