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Karola Brede, em. Professorin des Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Untersuchungen zur modernen Lebenswelt auf dem Grenzgebiet von Soziologie und Psychologie. Ausgewählte Veröffentlichungen: Angestellte - ein unverstandenes Lohnarbeitsverhältnis , »Die Entdeckung der Übertragung und einige ihrer Folgen« , »Psychoanalytische Kritik der Toleranz« , »Überlegungen zum innerdeutschen Erscheinungsbild des Antisemitismus« . Weitere Veröffentlichungen unter karolabrede.de.
Gudrun Brockhaus, Dr. phil., Dipl.-Psych., Dipl.-Soz., arbeitet als Psychoanalytikerin in München. Gründerin einer Stiftung zur Unterstützung der ehemaligen ukrainischen Zwangsarbeiter der Firma »Brockhaus Söhne« sowie Mitgründerin der Brockhaus-Stiftung, die Forschung, Publikationen und Veranstaltungen zu Themen der politischen Psychologie und zu interdisziplinärer Forschung zum Themenfeld Nationalsozialismus und Folgen unterstützt und fördert. Sie war wissenschaftliche Angestellte im Bereich Sozialpsychologie der Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU). Forschung und Publikationen im Bereich der Politischen Psychologie, insbesondere zum Nationalsozialismus (Attraktion der NS-Bewegung, München ) und seiner Nachgeschichte sowie zu aktuellen Themen.
Johanna Schumm, Dr. phil., ist Akademische Rätin am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der LMU München. Sie arbeitet derzeit an einer Habilitation zum Thema »Witz und Fülle. Eine Theorie des Barock«, in deren Zentrum die Schriften von Baltasar Gracián stehen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld wurde sie 2011 mit einer Arbeit zu Augustinus und Derrida promoviert, die 2013 unter dem Titel Confessio, Confessiones, Circonfession. Zum literarischen Bekenntnis bei Augustinus und Derrida im Wilhelm Fink Verlag erschienen ist.