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Was ich kulturpsychoanalytisch herausfinden konnte, blieb spärlich und reichlich spekulativ. Dürer habe diese Szene 1492 oder 1493 gezeichnet, noch vor der Heirat mit seiner Frau Agnes, als er sich auf Wanderschaft im Elsass befand, auf den Spuren Schongauers und des Hausbuchmeisters, um von deren Meisterschaft zu lernen. Hätte er seinen eigenen Kopf auf Josephs Schultern gesetzt, mit dem Gesichtsausdruck des Selbstbildnisses von 1491, das der junge Dürer auf die Rückseite der kurz davor entstandenen Erlanger »Heiligen Familie« gezeichnet hatte - das Antlitz eines düster gestimmten, glühend leidenschaftlichen jungen Mannes -, so hätte man wohl eine umstürzlerisch gesinnte junge Familie vor Augen gehabt. Dergleichen verrät die Zeichnung aber nicht. Doch auch ohne solche Provokation bleibt die Szene voller Geheimnisse.