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Ausgehend von der letzten Begegnung zwischen Sigmund Freud und Sándor Ferenczi am 30.8.1932 in Pötzleinsdorf unternimmt der Autor eine Beobachtung der Szene, die sich zwischen diesen beiden zentralen Gestalten der frühen Psychoanalyse entfaltete, quasi in Zeitlupe oder wie unter einem Mikroskop, mit einer quasi-archäologischen Methode, um die »Zeitspur« dieser folgenreichen Begegnung freizulegen, die, wie er nachzeichnet, ein Einander-Verfehlen war. Seine Untersuchung nimmt auch Akzidentelles in den Blick und gelangt in den unheimlichen Bereich der Träume, um zu dem Schluss zu kommen: Dieses »peinliche Zusammentreffen« von Freud und Ferenczi wird für immer eine »verpasste Gelegenheit« bleiben.