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Zu dieser internationalen Tagung hatten die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV) und die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG) eingeladen, um die Gründung des ersten psychoanalytischen Instituts in Berlin vor 100 Jahren, am 16.2.1920, zu feiern. Als Leiter des IPA History Committee hatte Ludger Hermanns federführend die Organisation übernommen und führte an beiden Tagen durch das sehr dichte Programm. Das sorgfältig restaurierte, zur Charité gehörende Langenbeck-Virchow-Haus bildete den würdigen Rahmen für dieses Ereignis. Historischer Bezugspunkt der 100-Jahr-Feier war die erste Formalisierung psychoanalytischer Ausbildung durch Max Eitingon sowie die an unterschiedlichen Orten entstandenen Variationen. Die Tagung setzte sich darüber hinaus mit der aktuellen Situation und den derzeitigen Diskussionen um die Gestaltung der psychoanalytischen Ausbildung auseinander.
In der Begrüßung forderten Valérie Bouville (DPV) und Klaus Grabska (DPG) dazu auf, die Gelegenheit trotz internationaler Verunsicherung (Bouville) und der mit der Institutionalisierung von Ausbildung verknüpften Spannung (Grabska) zur gemeinsamen Diskussion zu nutzen. In ihrer schriftlichen Grußadresse unterstützte die Präsidentin der IPA, Virginia Ungar, diesen Aufruf zum Dialog.
Am ersten Tag ging es um die verschiedenen Ausbildungsmodelle, ihre Geschichte und die jeweilige aktuelle Gestaltung, angefangen mit den Ursprüngen in Berlin bis zu den heute weltweit praktizierten Ausbildungen. Der zweite Tag war der Reflexion der drei Säulen der psychoanalytischen Ausbildung, Lehranalyse, Supervision und Vermittlung der Theorie, gewidmet.