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Der Beitrag spürt der Entdeckung dessen, was man heute »Eifersucht« nennt, im antiken Rom in der Zeit des Kaisers Augustus nach. Die Autorin erläutert zunächst einige linguistische, sozioökonomische und gesellschaftliche Voraussetzungen, um dann in einem close reading von Gedichten der Elegiker Properz und Ovid Bedingungen und Umstände der Eifersucht in der Metropole Rom zu diskutieren. Diese philologische Auseinandersetzung bereitet psychologischen Überlegungen den Boden.