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Der vorliegende Artikel legt seinen Fokus auf die Eifersuchtserfahrung des Analytikers im analytischen Setting. Eifersucht wird als eine komplexe triadische emotionale Erfahrung aufgefasst, die ein bewusstes oder unbewusstes, schwer zu ertragendes Empfinden erzeugt, innerhalb einer engen Beziehung zu sein und zugleich außerhalb zu stehen. Der Analytiker ist für Eifersucht besonders anfällig, weil er darum bemüht ist, dem Patienten nahe zu sein, und ihm selbst umgekehrt dieselbe stützende Fürsorge versagt bleibt. Anhaltende Eifersucht des Analytikers, die oft unbewusst bleibt, kann eine Stockung des Behandlungsprozesses oder verführerisches Agieren zur Folge haben. Wenn dem Analytiker im Zuge der Intensivierung des analytischen Prozesses heftige Eifersuchtsregungen bewusst werden, lässt sich dies jedoch, wie die Autorin an klinischem Material zeigt, für ein vertieftes Verständnis dessen nutzbar machen, wie der Patient mit Eifersucht und dem Gefühl des Ausgeschlossenseins ringt.