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Die Arbeit versucht aktuelle Theorien und behandlungstechnische Konzepte in der analytischen Psychosentherapie nachzuzeichnen. Die Durchsicht neuerer Arbeiten, die vorwiegend aus dem französischen und aus dem englischen Sprachraum kommen, ergab als Grundproblem bei schizophrenen Psychosen einen Antagonismus zwischen Ich und Objekt, wobei das Objekt gleichermaßen absolut notwendig und absolut gefürchtet ist. Der Autor referiert behandlungstechnische Ansätze zur Überwindung dieses Dilemmas und versucht die Hypothese plausibel zu machen, dass in der psychoanalytischen Psychosentherapie, über Interpretationen hinausgehend, reale Interaktionen stattfinden müssen. Diese können die Bildung neuer psychischer Räume auslösen und dem Patienten dazu verhelfen, ein basales Koordinatensystem zur Lokalisierung von Ich und Objekt zu errichten.