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Die Autoren stellen eine psychohistorische Studie vor, deren Ziel es war, die Verarbeitungsmodi traumatischer Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg in einem überwiegend psychoanalytischen Forschungsdesign zu untersuchen. An ausgewähltem Forschungsmaterial wird der Prozess der transgenerationalen Weitergabe aufgezeigt und als Performance konzeptualisiert. Zugleich legen die Autoren den Erkenntnisweg und Erkenntniswert der psychoanalytischen Methode dar, arbeiten den Wert der »Forschungsmethode Gruppe« heraus und treten für ihre selbstbewusste systematische Anwendung in der Sozialforschung ein.