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Die Reihe The Psychoanalytic Field Theory Book Series beginnt 2017 mit der Monografie Contemporary Psychoanalytic Field Theory von S. Montana Katz, die mit diesem Buch einen längst überfälligen Überblick über die unterschiedlichen Feldbegriffe in der Psychoanalyse und ihre jeweiligen Entwicklungslinien vorlegt. Gemeinsam ist den verschiedenen Modellen und Begriffsverwendungen von »Feld«, dass von einer bipersonalen Strukturierung des Geschehens in einer analytischen Stunde und in analytischen Prozessen ausgegangen wird. Katz unterscheidet dabei den »mythopoetischen« von einem »traumartigen« und einem »plasmaartigen« Feldbegriff.
Das Feld im mythopoetischen Sinn (also in einem Sinn, in dem es um Mythos und Dichtung geht) führt sie auf die zentrale Arbeit von Willy und Madeleine Baranger (sowie deren erklärte Bezugnahmen auf Kurt Lewin oder Melanie Klein) und den Kontext der Rio-de-la-Plata-Region (exemplarisch zu nennen ist hier Enrique Pichon-Riviere) zurück. Bei diesem Modell steht, so die Autorin, die Exploration der »Knoten-Phantasie« (»nodal fantasy«) im Zentrum; im Umfeld dieser Verwendung des Feldbegriffs taucht die Figur einer »essentiellen Ambiguität« auf (die Erkenntnis, dass alles im Feld neben einer Bedeutung immer noch - mindestens - eine weitere hat). Außerdem ergeben sich
Überlegungen zur »Bastion« als einer hochaktuellen Auffassung des Enactments oder des Übertragungs-Gegenübertragungs-Widerstands.
Der »plasmaartige« Feldbegriff ist verbunden mit der im weitesten Sinn zeitgenössischen nordamerikanischen Psychoanalyse, insbesondere in deren historischer Abgrenzung von einer bestimmten Lesart der Ich-Psychologie. Der Gedanke eines relationalen Geschehens ist hier zentral; zudem geht es, so die Autorin, darum, im analytischen Prozess eine gemeinsame Sprache zu (er)finden, als Ausdruck der Arbeitsweise genau dieses Beziehungspaares.
Unter dem »traumartigen« Verständnis des Feldes ist der Ansatz zu verstehen, den Autoren wie Antonino Ferro oder Giuseppe Ci