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»Die psychoanalytische Sozialarbeit ist jener Beruf, der das Soziale und das Individuelle miteinander verbindet und mit dem Wissen der Psychoanalyse die sozialen und psychologischen Probleme der Menschen zu lösen versucht. Das ist eine unerhört schwere Aufgabe, aber eine Aufgabe, die meiner Meinung nach immer nötiger werden wird.«
Psychoanalyse und Sozialarbeit sind heute zumindest in Deutschland in ihrer Praxis weitgehend voneinander getrennt. Dies war nicht immer so. Zeitgleich mit der Blütephase der psychoanalytischen Pädagogik in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelten sich vor allem in Wien engagierte Projekte, in denen die Psychoanalyse für die Sozialarbeit (seinerzeit insbesondere für die Fürsorge- und Heimarbeit) fruchtbar gemacht wurde. Durch den erzwungenen Exodus fast aller Protagonisten der psychoanalytischen Sozialarbeit (u.a. Bruno Bettelheim, Ernst Federn, Fritz Redl, Rudolf Ekstein) verstummte diese noch junge Bewegung und verlagerte sich insbesondere in die USA. Im deutschsprachigen Raum hingegen sind die Folgen dieses Verlustes bis heute spürbar.
In Deutschland entstanden die ersten institutionalisierten Orte psychoanalytischer Sozialarbeit und Pädagogik erst wieder in den 1970er Jahren. 1978 wurde der Verein für Psychoanalytische Sozialarbeit Rottenburg und Tübingen e.V. gegründet (siehe hierzu Feuling und Künstler in diesem Heft). Die wissenschaftliche Reflexion der praktischen Arbeit findet ihren Ausdruck in mittlerweile 19 vom Verein durchgeführten Fachtagungen und der Veröffentlichung der Tagungsbeiträge in Buchform. Das
Netzwerk psychoanalytische Sozialarbeit listet darüber hinaus sechs weitere Verbände und Arbeitsgruppen in der Bundesrepublik und der Schweiz auf, die sich (in unterschiedlicher Stringenz) an die Tradition psychoanalytischer Sozialarbeit anknüpfen (siehe hierzu ).
Einen anderen, nicht minder bedeutsamen Beitrag leistet der Frankfurter Arbeitskr