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Ausgehend von frühen Entwicklungen in der psychoanalytischen Pädagogik wird ein Blick auf die psychoanalytische Sozialarbeit geworfen, deren Anfänge sich auf das Jahr 1925 datieren lassen, als August Aichhorn und Siegfried Bernfeld erste Schriften zu diesem Themengebiet vorlegten. Nach ihrer Emigration in die USA kamen Fritz Redl, Ernst Federn und Rudolf Ekstein mit der dortigen Sozialarbeit in Berührung und stellten sie auf ein psychoanalytisches Fundament. Diese Erkenntnisse fanden später Eingang in den deutschsprachigen Raum. Wenngleich die psychoanalytische Sozialarbeit bis heute eine eher randständige Rolle spielt, weisen ihre Wissensbestände doch einen von (Selbst-)Reflexion getragenen Zugang zu den Adressaten im Praxisfeld auf, der anderen Spielarten dieser Disziplin verborgen bleibt.