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Psychoanalytische Sozialarbeit wird in ihrer Komplexität und Verzahnung der zwei methodischen Zugänge beschrieben. Durch die besondere Verbindung der Felder können, so die Hypothese, Menschen erreicht werden, die weder in einer rein psychotherapeutischen Behandlung noch mit den klassischen Arbeitsweisen der Sozialpädagogik bzw. sozialen Arbeit gehalten und begleitet werden können. Das Agieren unbewusster Konflikte im Sozialen braucht eine Antwort im konkreten Begleiten der Klientel in der sozialen Wirklichkeit, ohne die unbewussten Ursachen der Schwierigkeiten aus den Augen zu verlieren. Anhand von Fallvignetten werden sowohl verschiedene Aspekte unterschiedlicher Settings als auch die »Übersetzung« agierter Konflikte in Sprache beschrieben, ferner die Bedeutung einer haltgebenden Institution, der Arbeit in Mehrpersonensettings und der Supervision.