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In der folgenden kurzen klinisch-konzeptuellen Bemerkung werde ich nichts Neues entwickeln. Aber ich werde - mit einem hoffentlich hörbaren Augenzwinkern - versuchen, eine Form zu finden, die es erlaubt, wichtige Bestandteile psychoanalytischer Haltung auf eine anschauliche Weise zu benennen. Die Psychoanalyse bedarf »niederschwelliger« Wege, das zugänglich zu machen, worin die klinische Arbeit besteht. Anschaulich zu machen bzw. zu komprimieren, ohne zu verkürzen, ist keine einfache Aufgabe, aber eine nötige, um Studierenden, Kandidaten in Aus- und Weiterbildung, Vertretern anderer psychotherapeutischer Richtungen und wissenschaftlichen Disziplinen oder der interessierten Öffentlichkeit (einschließlich Patienten!) den Zugang zum psychoanalytischen Denken zu erleichtern.
Ich werde mich daher im Weiteren nicht auf den psychoanalytischen »Jargon« beziehen, auch wenn das von mir Entwickelte gut über Konzepte wie »holding function«, »Reverie« und »Containment«, komplementäre und konkordante Gegenübertragung, Rollenübernahmebereitschaft oder projektive Identifizierung auf den konzeptuellen Begriff gebracht werden könnte. Diese Konzepte sind klinisch hilfreich und in sich argumentativ schlüssig. Unter Umständen ist aber (manchmal) ihr Abstraktionsgrad oder ihre Voraussetzungshaftigkeit ein Hindernis.