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CARL PIETZCKER, Prof. Dr. phil., ist Professor für Neuere deutsche Literatur (i.R.) an der Universität Freiburg im Breisgau. Seit 1974 zahlreiche psychoanalytisch orientierte Veröffentlichungen zur Literatur, zuletzt: Psychoanalytische Studien zur Literatur 2 (Würzburg: Königshausen & Neumann ). Gründungsmitglied des Freiburger Arbeitskreises Literatur & Psychoanalyse e.V. und Mitherausgeber der Freiburger literaturpsychologischen Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse.
DOMINIC ANGELOCH, Priv.Doz. Dr. phil., leitet die Redaktion der Psyche und ist Privatdozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Promotion an der LMU München mit einer Arbeit zur Methodik psychoanalytischer Ästhetik und Gustave Flaubert (Die Beziehung zwischen Text und Leser. Grundlagen und Methodik psychoanalytischen Lesens. Mit einer Lektüre von Flauberts »Éducation sentimentale«, Gießen ). Habilitation 2020 an der Goethe-Universität Frankfurt zu den Bedingungen der Transformation von Erfahrung in Literatur und von Literatur in Erfahrung, untersucht besonders in den Werken Wilfred Bions und George Orwells. Das erste von zwei Büchern aus diesem Zusammenhang: Die Wahrheit schreiben. George Orwell: Entwicklung und Methode seines Erzählens (Berlin: Edition Tiamat, ).
JULIANE PRADE-WEISS, Prof. Dr. phil., ist Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie forscht und lehrt zum Zusammenhang zwischen Sprache und Gewalt, analysiert etwa in ihrer jüngsten Buchveröffentlichung Language of Ruin and Consumption: On Lamenting and Complaining (London: Bloomsbury, ).