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Nach Freuds anfänglichen Überlegungen hat die Verdrängung die Dissoziation als die primäre Abwehrreaktion auf ein schweres Trauma eher ersetzt als ergänzt. Dabei ist es zu einem unnötigen Schisma zwischen Traumatheorien und dem Mainstream der Psychoanalyse gekommen. Um die Rolle der Dissoziation in primitiven psychischen Zuständen wieder in den Blick zu bekommen, ist ein Verständnis der triadischen Natur des Traumas nötig, die die Faktoren der Triebökonomie, des strukturellen Konflikts und Defizits sowie der Objektbeziehung umfasst. Die Behandlungstechnik erfordert eine Beschäftigung mit verdrängten Phantasien, die mit dem Trauma in Verbindung stehen, mit Objektbeziehungsmustern, die in die Bindung eingreifen, sowie mit den psychoökonomischen Problemen, die die Ich-Funktionen durcheinandergebracht haben. Eine klinische Fallstudie illustriert dies.