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Hypochondrisch Kranke fühlen sich fremd im eigenen Körper und entwickeln mitunter ein gegnerisch anmutendes Verhältnis zu ihm. Diese intrapsychische Dynamik kann sich auf interpersoneller Ebene in Form von Zweifeln und Misstrauen gegenüber dem therapeutischen Prozess und dem Therapeuten abbilden: Die unkorrigierbar wirkenden hypochondrischen Körperklagen können schwer erträgliche Gegenübertragungsreaktionen auslösen und so die therapeutische Beziehung gefährden. Psychodynamische Überlegungen verweisen im Kern auf das ambivalent besetzte Bedürfnis, Bindung und Zuwendung zugleich sowohl einfordern als auch verweigern zu müssen. Fallbeispiele illustrieren die wesentlichen Merkmale der hypochondrischen Übertragungs-Gegenübertragungs-Dynamik; aus der Untersuchung werden behandlungstechnische Folgerungen abgeleitet.