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Während ich der Einführung zu meinem Vortrag lauschte, wurde mir vor Aufregung und Anspannung ganz unbehaglich zumute, und ich konnte kaum erwarten zu hören, was ich sagen würde. Schließlich dämmerte mir die entsetzliche Erkenntnis, dass ich nicht nur zuhören, sondern auch selbst reden soll. Ich würde aber den Titel gern ein wenig erweitern, nämlich um Break In oder Break Out. Damit stellt sich die große Frage: Wie viel oder wie viele dergleichen gibt es?
Der erste Punkt, den ich ansprechen möchte, lautet, frei heraus: Wie ist es, mit einer unbekannten Situation konfrontiert zu sein? Mit »unbekannter Situation« meine ich jede Situation, in der wir jemandem zum ersten Mal begegnen. Ich verstehe dies als eine Situation, in der man sich seiner Erinnerungen und Wünsche entledigen muss - wobei ich mit Erinnerung alles meine, was Vergangenheit ist, also Geschichte usw.; all das, was wir gelernt haben; was uns gelehrt wurde und was wir aufgeschnappt haben, all die Erfahrungen, die sich im Laufe des Lebens angesammelt haben. Wünschen bedeutet dann, an das zu denken, was geschehen wird.
Mir scheint, dass diese beiden psychischen Zustände eine Art Schirm zwischen einem selbst und einer Erfahrung spannen, die uns in ihrer Unmittelbarkeit konfrontiert - oder zwischen einem selbst und
* Vortrag, frei gehalten am 9.12.1975 vor Mitgliedern des Study Centre for Organizational Leadership and Authority (SCOLA). Transkription auf Grundlage einer Audioaufzeichnung. Im englischen Original unter demselben Titel zuerst erschienen in: W. R. Bion : Three Papers of W. R. Bion. Edited by C. Mawson. With a Foreword by R. Britton. London, New York (Routledge), S. 35-52. Mit freundlicher Genehmigung von The Marsh Agency Ltd., London.
Bei der Redaktion eingegangen am 14.12.2022.
einem Thema oder einem Menschen, mit dem man konfrontiert ist. Wenn es Erinnerungen gibt, die eine bestimmte Präkonzeption erzeugen, erwartet man bereits, etwas Bestimmtes zu hören, und daher ist diese Situation eine, in de