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Im Beitrag wird ausgeführt, wie Krisensituationen wie die Coronapandemie Zirkel der Entgrenzung von Misstrauen, Projektionen und Spaltungen in Gang bringen können. Im Zuge dessen werden dann auch individuelle Pathologie und psychische Desintegration, wie sie sich zum Beispiel in Verfolgungsängsten zum Ausdruck bringen, kollektiv neu gerahmt und damit normalisiert. Anhand von Befunden einer Pilotstudie werden entsprechende Dynamiken nachgezeichnet, und es wird aufgezeigt, welche psychosozialen Funktionen der Triumph des Misstrauens erlangen kann.