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Der Autor zeichnet die verschiedenen Auffassungen der Entstehung der Psyche in den Arbeiten von fünf psychoanalytischen Theoretikern nach, die er als zentral für die Entwicklung einer neuen und fruchtbaren Form des psychoanalytischen Denkens und der Psychoanalyse ansieht: Freud, Klein, Fairbairn, Winnicott und Bion. Die Konzeption des Selbst, die von jedem dieser Autoren vorgestellt wird, wandelt sich von der eines psychischen Apparats (bei Freud, Klein und Fairbairn) zu der eines Prozesses, der im Akt des Erlebens selbst angesiedelt ist (bei Winnicott und Bion). Die Arbeit eines jeden dieser Theoretiker stellt im Vergleich zu den Vorgängern und Nachfolgern jeweils eine radikale Transformation des Denkens dar. Indem der Autor die »Geschichten« der Entstehung und des Konzepts der Psyche erzählt, die jeder dieser Theoretiker entwirft, stellt er nicht nur seine eigene narrative Struktur und Erläuterungen ihrer Arbeit vor, sondern auch seine eigenen Interpretationen und Erweiterungen ihrer Ideen.