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Ausgehend von den Modellen Wälders und Schmidt-Helleraus beschreibt der Autor, wie psychoanalytisches Wissen sich heute in drei Dimensionen organisiere: (1) der Metapsychologie und generellen Theorie, (2) der klinischen Theorie und Behandlungstechnik und (3) der analytischen Subjektivität. Ihre unterschiedlichen sozialen Orte (Schreibtisch – Falldiskussion – Behandlungszimmer) seien mit unterschiedlichen Referenzbereichen und Arten des Nachdenkens verbunden. Der Autor legt einen Schwerpunkt auf die analytische Subjektivität, weil deren Perspektive erst in neuerer Zeit angemessen ausgearbeitet werde. Zu ihren Besonderheiten gehöre es, einen fühlenden Denkraum zu generieren und situative »Minitheorien« zu verwenden. Damit sie zu einer reflexiven Subjektivität wird, müsse zwischen ihrer affektiv-bildhaften Denkweise und der abstrahierenden Denkweise der generellen Theorie durch Übersetzungsarbeit vermittelt werden. Auch der interkollegiale Austausch bedürfe der Übersetzungsarbeit. Eine Behandlungsvignette und ein Tagungsbericht erläutern diese Verhältnisse.