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TILMANN HABERMAS, Prof. Dr. phil., lehrt seit seiner Pensionierung von der Goethe-Universität Frankfurt/M. 2022, wo er den Arbeitsbereich Psychoanalyse leitete, an der International Psychoanalytic University Berlin. Er forscht insbesondere zu autobiographischem Erzählen und der Form des Erzählens von emotionalen Erlebnissen als Zeichen psychischer Erkrankungen oder des Bewältigens schwieriger Ereignisse ebenso wie zu der Frage, wie die Form des Erzählens die emotionalen Reaktionen von Zuhörenden beeinflusst.
ANGELA MORÉ, Dr. phil. habil., ist Apl. Professorin für Sozialpsychologie an der Leibniz Universität Hannover sowie Gruppenlehranalytikerin (D3G) und Supervisorin. Lehre an verschiedenen Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland. Forschung und Veröffentlichungen u.a. zu Transgenerationalität in Familien und Großgruppen, Gruppenanalyse, Körper und Gender sowie zu Kulturgeschichte und Psychohistorie.
KURT GRÜNBERG, Dr. phil., Dipl.-Psych., Dipl.-Päd., Psychoanalytiker (DPV, IPA) in freier Praxis in Frankfurt/M. und am Sigmund-Freud-Institut im Forschungsbereich psychosoziale Spätfolgen der Shoah und der transgenerationalen Trauma-Tradierung. Aktuell ist er Sprecher des vom BMBF finanzierten Verbundprojekts »Antisemitismuserfahrung der Dritten Generation«; Gründungsmitglied des Treffpunkts für Überlebende der Shoah und Vorstandsmitglied der Henry und Emma Budge-Stiftung. Publikationen zu diesen Fragestellungen sowie zum Konzept des Szenischen Erinnerns der Shoah.
SIMON ARNOLD, Dipl.-Psych., Studium Psychologie und Literatur-Kunst-Medien in Konstanz, Paris und Beer Sheva; postgraduale Ausbildung in Psychoanalytischer Beratung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an der Universität Kassel. Seit 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektkoordinator im Forschungsverbund »Antisemitismuserfahrung in der Dritten Generation«.
Forschungsinteressen u.a. psychoanalytische Antisemitismustheorie und die transgenerationale Tradierung von Trauma und Verfolgungser