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Der Beitrag thematisiert die Ambiguität der Hoffnung im Anschluss an Hesiods »Theogonie«. Während Freud die Hoffnung mit den wunscherfüllenden Tagträumen verbindet, erscheint sie bei Klein und Rivière vor allem als das Gegenteil von Verzweiflung. Als solche ist sie auf die Verfügbarkeit von Wiedergutmachungsprozessen angewiesen wie auch auf die Fähigkeit, Unsicherheit zu ertragen und warten zu können. Hoffnung, die an Vertrauen gebunden ist, kann Zuversicht vermitteln. Hoffnung kann aber auch trügerisch sein und pervertiert werden. Für alle diese Konstellationen werden kurze Fallbeispiele gegeben. Abschließend wird auf das Verhältnis von Hoffnung und Illusionsbildung hingewiesen, und es werden Überlegungen zur Zeitgestalt der Hoffnung angestellt.