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Der Beitrag analysiert Hoffnung im Kontext von Generativität und Reproduktionsmedizin: Dabei geht es um vergrößerte Möglichkeiten für die Geburt eines Kindes, aber auch um die Risiken einer reproduktionstechnisch beförderten, regressiven psychischen Umwandlung »guter Hoffnung« – als Umschreibung für eher zukunftsoffene Zuversicht im Falle einer Schwangerschaft – in Illusionsbildung und defensive Gewissheitsfiktionen oder kehrseitige Verzweiflung. Dies veranschaulichen zwei Fallbeispiele auf Basis einer Studie mit Frauen, die durch reproduktionsmedizinische Behandlungen schwanger wurden – in einem Fall mit nachträglich negativer, im anderen Fall mit positiver Bewertung der Behandlungen. Neben konzeptuellen Betrachtungen geht es um lebensphasenbezogene Entwicklungslinien von Hoffnung, insbesondere im Übergang zur Elternschaft, sowie um die Psychodynamik generationaler Hoffnung.