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Der Autor berichtet aus einem seit 40 Jahren geführten Traumtagebuch und überprüft Freuds berühmte Aussagen über die Träume als »via regia« zur Kenntnis des Unbewussten. Nach einer Skizze des eigenen Arbeitsmodells des Träumens und der Träume diskutiert er einige eigene Traumserien aus der Anfangszeit und den letzten Jahren seines Traumtagebuches. Dabei konzentriert er sich auf die negativen Emotionen, Gegenübertragungsträume und das Zeitphänomen im Traum. Dargelegt wird die Überlegung, dass neben der Kenntnis des Unbewussten vor allem das emotionale Erleben unbewusster Prozesse ein zentraler Faktor des Traumlebens ist.