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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Beendigung einer langjährigen hochfrequenten Psychoanalyse. Bei der Arbeit am Fallbeispiel wurde das Phänomen des Persistierens einer unbewussten Gegenübertragungsfigur aufgedeckt, das das konkrete Behandlungsende einer von Wiederholungszwang geprägten Behandlung jahrelang unbemerkt in der Analytikerin überdauert hatte. Gibt eine persistierende Gegenübertragung nach Behandlungsbeendigung auch ein Hinweis auf eine Analyse, die nicht enden kann? Ein nochmaliges Aufarbeiten der Behandlungsprotokolle nach dem Aufdecken der Gegenübertragung im Rahmen dieses Beitrags verdeutlichte, dass die gesamte Entwicklung in dieser Analyse ab dem Festlegen des Behandlungsendes neu gedacht werden konnte. Die unbewusste Identifizierung der Analytikerin mit einer hoffnungslosen, abwertenden Mutterfigur am Ende der Behandlung hatte zu einer Überbewertung der Kritik an der Behandlung geführt. Alle diese Beobachtungen unterstreichen die Wichtigkeit von Forschung über die nachanalytische Phase sowie die Bedeutsamkeit des Konzepts der »Nachträglichkeit« für das Verständnis von Beendigung.