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Übertragung bildet die Achse, um die sich der analytische Prozess dreht. In Orientierung an der intersubjektiven Triebtheorie Jean Laplanches zeichnet der Beitrag die Spur der Übertragung im analytischen Prozess nach: In einer ursprünglichen Übertragung ist das Subjekt zunächst passiv den rätselhaften Botschaften des Anderen ausgesetzt, die dann in einer übersetzerischen Übertragung aktiv zu bewältigen versucht werden. Das Unbewusste ist das, was diesen Übersetzungsversuchen entgeht. In der Praxis begegnet man dieser Dynamik als Spannung zwischen gefüllter und ungefüllter Übertragung. Während erstere sich als Symptom eines neurotisch-festgefahrenen Verhältnisses zum Unbewussten erweist, ist letztere Ausdruck eines lebendigen Kontakts mit dem Unbewussten. Schließlich wird genauer auf die Implikationen eingegangen, die diese Konzeption für unsere Vorstellungen davon hat, was am Ende von Analysen geschieht: Hier winkt nicht etwa eine Auflösung der Übertragung in nichts, sondern vielmehr eine Übertragung der Übertragung von der Analyse hinüber ins Leben.