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Der vorliegende Beitrag geht von der Annahme aus, dass sich Spekulation als methodischer Weg der Auseinandersetzung mit etwas, das nicht da ist, verstehen lässt. Anknüpfend an einige philosophische Positionen (Hegels spekulative Vernunft, Whiteheads Kriterien für die Spekulation) und psychoanalytische Bezugnahmen (konjekturale Vernunft, Extimität) wird auf drei Ebenen gezeigt, was Spekulation als Methode der Psychoanalyse bedeuten kann: Metapsychologisch zeigt sich das Aufrechterhalten einer Spannungshaftigkeit in den Konzepten, klinisch zeigen sich der spekulative Weg zur Deutung sowie das Zusammenkommen von Innensicht und Begegnungsmoment; gesellschaftsbezogen zeigt sich die Gegenwärtigkeit von Gefühlen angesichts einer unverfügbaren Zukunft.