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Die Internationale Vereinigung der Geschichte der Psychoanalyse hat zu ihrem siebten internationalen Treffen nach London eingeladen. Die Gesellschaft wurde ins Leben gerufen, um allen Personen, auch Nicht-Psychoanalytikern, die Möglichkeit zu eröffnen, sich mit der Geschichte der Psychoanalyse so umfassend wie möglich zu beschäftigen. Das wissenschaftliche Organisationskomitee besteht aus sechs IPA-Analytikern und -Analytikerinnen.
Das Thema dieser Tagung „Die Rolle der Frauen in der Geschichte der Psychoanalyse, Ideen, Praxis und Institutionen“ interessierte 280 Historiker, Psychotherapeuten und Psychoanalytiker aus der ganzen Welt. Die Liste der Teilnehmer ist beeindruckend. Sie kamen aus den USA, aus Mexiko, Argentinien, Brasilien, Venezuela, Rußland, Uruguay, Costa Rica und fast allen europäischen Ländern, die meisten natürlich aus England, Frankreich und Deutschland. In der engen Cafeteria des Institut Français entstand rasch eine kosmopolitische Stimmung, die sich allerdings im dunkel verhängten Saal, in dem man mit Kopfhörern für Simultanübersetzungen - leider war Deutsch als Sprache gestrichen - den Vortragenden lauschen konnte, schnell wieder verlor.
Auf dieser Tagung stehen implizit oder explizit immer wieder Fragen im Raum, die sich mit der Spezifität der Rolle der Frau in der Psychoanalyse beschäftigen und was Psychoanalytikerinnen, auch im Vergleich zu Männern, bewirkt haben. Interessant ist darum die Aufteilung der Tagung. Zwei Männer, der Präsident der A. I. H. P. Alain de Mijolla und Malcolm Pines eröffnen sie, und auch die Abschlußdiskussion ist als Vierer-Männerrunde angekündigt. Die Hauptvorträge - dazwischen - sind ausschließlich von Frauen.
Den Eröffnungsvortrag mit dem Titel „Psychoanalysis and Women Psychoanalysts“ hie