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Es handelt sich um die Übersetzung einer 1952 in The Psychoanalytic Study of the Child (VII) erschienenen Arbeit über die Konsequenzen, welche Körperkrankheiten selbst bei häuslicher Pflege für die psychische Entwicklung der Kinder mit sich bringen; eine Fragestellung, die unter dem Eindruck der Hospitalisierungsschäden allzu lange vernachlässigt worden ist.
Das Kleinkind ist noch unfähig, zwischen den Leiden, welche die Krankheit selbst hervorruft, und denjenigen, welche ihm von außen in therapeutischer Absicht zugefügt werden, zu unterscheiden. Diesen letzteren kommt meist viel mehr Bedeutung zu, da sie affektiv betont sind. Die Haltungsänderung der besorgten Eltern, ihre erzieherische Inkonsequenz und die Vernachlässigung der elementarsten psychologischen Prinzipien zugunsten der Körperpflege wirken oft traumatisch und desorientierend auf die Kinder.
Je nach Alter bedeuten die erzwungene Passivität und Unselbständigkeit eine schwere Einbuße an Selbstgefühl, weil dadurch eben erst mühsam erworbene neue Fähigkeiten wieder verlernt werden, was zugleich eine Schwächung der Ich-Integration und einen Rückfall auf eine frühere Entwicklungsstufe bedeutet. Am schlechtesten wird erfahrungsgemäß