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Der vorliegende Sammelband von wissenschaftlichen Arbeiten ist der dritte Band, den Donald W. Winnicott in schneller Folge veröffentlicht hat*. Der Band ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Die 26 Arbeiten stellen den Werdegang Winnicotts dar, wie er sich aus einem analytisch orientierten Kinderarzt zu einem Analytiker und Kinderanalytiker entwickelt hat. Sein Werdegang illustriert, wie verschieden die Position des Analytikers von heute ist, verglichen mit der Freuds, als er die Analyse aufbaute. Der Druck der Masse der Patienten nach schneller Heilung steigt, und der Analytiker kann oder will sich dieses Druckes nicht erwehren. Die gegenwärtige Position ist im vorliegenden Bande widergespiegelt. Winnicotts Reaktion auf diesen Druck nach Heilung spricht für seinen Wunsch, diese Hilfe zu bringen, und wir sind ihm zu Dank verpflichtet, daß er nicht nur nicht vergessen hat, wie er zur Analyse gekommen ist, sondern im Gegenteil es deutlich macht, daß er sich niemals von der pädiatrischen Praxis, die sein Ausgangspunkt war, gelöst hat. Das ist seine Stärke und seine Schwäche. Auch Freud war sich des Druckes der therapeutischen Aufgabe bewußt, aber er machte ihm keine Konzessionen. Obwohl er die Heilung des Patienten als das schließliche Ziel niemals aus dem Auge verlor, sah er in der analytischen wissenschaftlichen Forschung den besten und schnellsten Weg, dieses Ziel zu erreichen.
Bei der Lektüre fühlt man von Anfang an den Druck, den die ärztlichen Konsultationen auf den Arzt ausüben, und den sozialen Druck, der den Arzt zwingt, sich mit einer größeren Anzahl von Fällen zu beschäftigen, als er es sich wünscht. Als Leiter der psychiatrischen Abteilung des Kinderkrankenhauses „Paddington Green“ in London muß Winnicott im Laufe der Jahre Tausende von Kindern gesehen haben. Die Arbeit „Beobachtungen von Klein-kindern