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In Michael Schröters Erwiderung auf meinen Buch-Essay kommt es erneut zu Fehldarstellungen und Faktenentstellungen. Es ist also notwendig, zumindest einigen entgegenzutreten - allerdings so kurz wie möglich und definitiv letztmals.
Schröter behauptet, ich hätte gesagt, im »vorliegenden Fall sei es das Beste, 〉unmittelbar zum Originalwortlaut, also auch zur Schönheit der Prosa von Jenseits des Lustprinzips zurückzukehren〈 […], während die Neu-Edition nur für Leser oder Forscher von Nutzen sei, die an »spezifischen textgenetischen und textkritischen Details〈 interessiert sind« (Schröter 2013, S. 795). Das steht so aber nicht in meinem Buch-Essay. Durch Verknüpfung zweier Passagen meines Texts, die nicht zusammengehören, konstruiert Schröter eine Art Entweder-oder-Aussage. De facto habe ich die innovative Bedeutung und das Verdienst der Neuedition, die »so gut wie alle Bearbeitungsschritte, die Jenseits des Lustprinzips durchlaufen hat, in der Tat erstmals anschaulich wahrnehmbar macht«, sowie der ersten vollständigen Transkription der Erstfassung ausdrücklich betont (Grubrich-Simitis 2013, S. 681). Weit von dieser Stelle entfernt, spreche ich am Schluß des Buch-Essays von einem »anregenden Nebeneffekt« (S. 688) der May-Schröterschen Beiträge, also von etwas Zusätzlichem. Um es hier noch etwas ausführlicher zu wiederholen: im Leser wird durch die eingehende Beschäftigung mit der komplizierten, spannungsreichen Entstehungsgeschichte von Jenseits des Lustprinzips die Lust geweckt, sich überhaupt wieder einmal unmittelbar in dieses schmale Hauptwerk zu vertiefen und in einer Re-Lektüre des Ganzen sich der Schönheit von Freuds Prosa zu erfreuen. Sorgfältig arbeitende Editoren können in der Tat die Aktualisierung und Intensivierung eines primären Interesses am Freudschen Œuvre anregen.
Meine detaillierte kritische Beschreibung der Art und Weise, wie Ulrike May und Michael Schröter mit meiner Arbeit im Kontext der Jenseits-Handschriften umgegangen sind, hat Schröter offensicht